• Klapperdürrer Kommentar

    Der Kurier versucht sich in einem Kampf um mehr Pressefreiheit, weil er ökonomisch keine Inserate von den ÖBB bekommen haben soll, sondern diese bei  jenen Zeitungen gelandet sind, die mehr Auflage haben. „Aber jetzt haben wir Dokumente und eindeutige Aussagen…. Der frühere ÖBB-Chef Martin Huber hat über diese Praktiken auch im Rechnungshof Ausschuss des Parlaments berichtet.“ Schreibt  Helmut Brandstätter am 7. Mai 2011. In diesem Kampf für mehr Pressefreiheit, sprich mehr Inserate von den ÖBB für den Kurier wird ein ehemaliger Generaldirektor der ÖBB als integrer Zeuge  für  Pressefreiheit aufgeboten.  Jener Generaldirektor, der zuerst von den mehr als 600 Mio € teuren Spekulationen der ÖBB nichts gewusst haben will und der am Ende seiner Auskunft im Ausschuss darauf hinweist, dass man nur bis 2013 oder 2015 warten hätte sollen, da sich die Finanzmärkte wieder sehr stark erholt hätten und die Zinsspreads wesentlich geringer geworden seien. Jener ehemalige Direktor, der bei Immobilienspekulationen mehr in Netzwerken und weniger in Schienen gedacht hat. Das erinnert an die Odyssee des spanischen Adeligen, der als Mann von La Mancha in die Unterhaltungsgeschichte eingegangen ist und weniger an den Kampf um freie Meinungsäußerung.